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Leipziger Synagogalchor beendete erfolgreich Tournee durch Israel

Beitrag: Sven Trautmann | Zeitraum: Dezember 2017

Vom 10. bis 19. November 2017 gastierte der Leipziger Synagogalchor zum dritten Mal in Israel.
Vor begeistertem Publikum gab das Ensemble unter Leitung von Ludwig Böhme sechs Konzerte, begleitet von Dorothea Wagner (Sopran), Falk Hoffmann  (Tenor), Tilmann Löser (Orgel/Klavier) und Reinhard Riedel (Violine).
Unterschiedlicher konnten die Konzertorte nicht sein: Der Chor sang in Tel Aviv (Museum for the Jewish People), Haifa (Krieger Center for Performing Arts), Jerusalem (ev.-luth. Erlöserkirche, Moreshet Yisrael Synagogue), im von der Wüste Negev umgebenen Kibbuz Sde Boker (Music Club) und in Leipzigs Partnerstadt Herzliya (Städtisches Theater) – in Anwesenheit einer Delegation von Vertretern der Stadt Leipzig, der neben dem OBM Burkhard Jung und seiner Frau weitere Vertreter der Stadtverwaltung und Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins sowie verschiedener anderer Institutionen und Vereine angehörten.

Auf dem Programm stand Musik aus den Synagogen Mittel- und Osteuropas, wie sie vor dem Holocaust erklungen war, wie beispielsweise von Louis Lewandowski, Abraham Dunajewski und Franz Schubert, aus der Barockzeit von Salamone Rossi und Carlo Grossi, außerdem Werke von Maurice Ravel und Kurt Weill. Natürlich wurden auch jiddische und israelische Lieder, u. a. von Mordechai Gebirtig, Itzik Manger, Morris Rosenfeld und Mordechai Zeira, gesungen. Das an allen Konzertorten zahlreich erschienene Publikum lauschte im synagogalen Teil ehrfürchtig, bei den populären Liedern hingegen jubelte, klatschte und sang es lautstark mit. So wurden die Konzerte zu einem großartigen Gemeinschaftserlebnis, das man auf beiden Seiten gewiss nicht so schnell vergessen wird.
„Beyond its unique mission, the Leipziger Synagogalchor offers performance of the highest professional standard, its singers, and indeed its instrumentalists, splendidly trained, inspiring, disciplined and communicative,“ heißt es in einer Rezension des Konzerts in der Moreshet Yisrael Synagogue

(http://pamelahickmansblog.blogspot.de/2017/11/theleipzig-synagogue-choir-on-concert.html).

Mit dem Chor der Synagoge, dem Meitar Choir unter Leitung von Ido Marco, kam das Ensemble außerdem zu einem musikalischen Workshop zusammen.

Beeindruckende Momente gab es auch außerhalb der Konzerte: Das Ensemble besuchte erneut die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, genoss aber auch Führungen der Gastgeber durch geschichtsträchtige Wüstenregionen und an die schönsten und interessantesten Plätze der Konzertorte wie die deutsche Templerkolonie in Tel Aviv, die Altstadt von Jerusalem, die Bahai-Gärten in Haifa oder den malerischen Hafen von Herzliya.
Großer Dank gilt den israelischen Partnern, die die Tournee durch ihre Gastfreundschaft unvergesslich machten: Zvika Gildoni (Tel Aviv), Prof. Avishay Golz (Haifa) und Moshe Dangot (Herzliya). Die Konzertreise wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Leipzig, der Leipzigstiftung, des Goethe Instituts, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Sächsischen Staatskanzlei, der GVL, der Reinwald GmbH, Gartenbau Lehmann und privater Sponsoren ermöglicht.

Nach der Abreise des Chores verweilte die Delegation des Oberbürgermeisters noch weiter in Herzliya. In verschiedenen Terminen und Gesprächen konnte die Verbindung zwischen beiden Städten gestärkt werden. Zudem gab es einen intensiven Austausch zu den für 2018 geplanten Projekten und der weiteren Entwicklung der Partnerschaft.

Milch, Honig und Granat-Äpfel – Erlebnisse im Schmelztiegel Israel

Beitrag: Ina Lackert | Zeitraum: August 2017

Unser Vorstandsmitglied Ina Lackert las während der Jüdischen Woche aus ihrem Buch "Milch, Honig und Granat-Äpfel – Erlebnisse im Schmelztiegel Israel" (ISBN 978-3-86954-260-7).

In ihrem autobiografischen Buch präsentiert Ina Lackert ein facettenreiches und (be)greifbares Israel, das inmitten von Schmerz, Tragik, Anfeindung und Imagekorrektur das Geschenk des Lebens nie außer Acht lässt. Der Begriff Granat-Äpfel ist ein Wortspiel, denn im Hebräischen wird das Wort (Rimonim) einerseits für die köstliche Frucht verwendet, andererseits werden aber auch Handgranaten so bezeichnet.

In der Tat liegen in Israel Freude und Trauer, Jubel und Verzweiflung, Tod und Leben sehr nah beieinander. Ina Lackert hat während ihrer 12 Jahre in Israel miterlebt, wie plötzlich und unerwartet etwas Schönes zersplitterte, durfte aber auch staunen, welch unerwartete Schönheit aus einer tragischen Situation hervorgehen kann.
Während der interaktiven Lesung stöberte sie mit dem zahlreich erschienenen Publikum in diesen Erlebnissen und fing für die Zuhörer den Herzschlag der Israelis ein.

Startup Nation Israel im CI Leipzig mit Gästen aus Israel

Beitrag: Christian Wotjak | Zeitraum: 21. Juni 2017

v.l.: Doron Abrahami (Ressort Ökonomie und Handel, israelische Botschaft), Christian Wotjak (KPMG), Eric Raule (Vorstand Club International), Eran Aloni (israelischer Investment-Banker), Maximilian Both (Deutsch-Israelische Gesellschaft Leipzig), Tal Bone ( innogy, Innovation Hub Berlin), Julius Book (Deutsch-Israelische Gesellschaft Leipzig)

Ausstellung zur Jüdischen Woche 2017 „Unterwegs in Israel“ mit der Malerin Gudrun Petersdorff

Beitrag: Klaus Steubert | Zeitraum: LVZ 24./25. Juni 2017

Noch bevor Leipzig mit der israelischen Stadt Herzliya 2011 eine Städtepartnerschaft einging, lief bereits ein reger Austausch zwischen Kunstschaffenden in beiden Kommunen. Eine der ersten Leipziger Künstlerinnen, die nach Herzliya reiste, war  Malerin Gudrun Petersdorff. Sie brachte eine breite Palette von Arbeitsergebnissen dieser Studienreise mit nach Leipzig, verarbeitete danach ihre Skizzen im heimischen Atelier zu einem sehenswerten Fundus von Architektur und Landschaftsbildern. Diese Arbeiten sind nun unter dem Titel „Unterwegs in Israel – Zeichnungen und Malerei“ im Rahmen der Jüdischen Woche noch bis zum 1. Juli in der Galerie Archiv Massiv in der Spinnerei zu sehen. „Wir können damit den Besuchern der Ausstellung mit Sicherheit ein Stück der Freude der Künstlerin am Besuch Israels weitergeben“, sagt Eta Zachäus vom Städtepartnerschaftsverein Leipzig-Herzliya. Auch aus profanen Vorlagen zaubere Petersdorff Bilder, die prägnant in ihrer kompositorischen Reduktion und Farbigkeit sind. Die Sonne Israels kam ihr da sicher entgegen, genauso die menschlichen Kontakte in Herzliya, die die Künstlerin bis heute lebendig hält. „Wir wollen in dieser Ausstellung, die eine interessante Melange von Eindrücken und Einblicken bietet, nicht nur die Verbindung zwischen den Städten Leipzig und Herzliya betonen, sondern darüber hinaus gehen. Die Verbindung zwischen den Städten der Welt bringt die Menschen heute
näher“, so Zachäus.

Gudrun Petersdorff, „Geschütztes Haus,
Herzliya, Israel“, 2010, 83x95 cm, Öl/Leinwand. Foto: Christoph Sandig

Besuch ehemaliger Leipziger in Leipzig

Beitrag: Eta Zachäus | Zeitraum: Juni 2017

Auch in diesem Jahr hat die Stadt Leipzig wieder ehemalige Leipziger und deren Kinder und Enkel eingeladen. Neben den offiziellen Terminen, wie die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Leipzig, fanden auch Treffen und Events mit Leipziger Bürgern statt. Dank der guten Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Mitarbeitern der Stadt, Mitgliedern des Herzliya-Vereins und Mitglieder der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig konnte sich eine Familie (Holocaust-Überlebende aus den USA und Kanada) und deren Verwandte aus Leipzig wiederfinden. Sie hatten über all die Jahre angenommen, dass kein weiterer Angehöriger der Familie überlebt hat. Es war ein großes Wunder! MAZEL TOV für diese Familie! ...und ein Dankeschön an die Stadt Leipzig und ihr großartiges Besucherprogramm für ehemalige Leipziger aus aller Welt.

Fotos: Petra Knöller | Stadt Leipzig

Sportler aus Israel zur Lipsiade

Beitrag: Sven Trautmann | Zeitraum: Juni 2017

Seit vielen Jahren sind Jungendaustausche und Sportförderung zwei besondere Anliegen unseres Vereins. In den letzten Jahren ist es gelungen enge Kontakte zum größten Sportverein in Herzliya (Bnei Herzliya) und zahlreichen Verantwortlichen zu knüpfen. Gerade die Beziehungen zu den Sportarten Judo und Handball sind regelmäßig, vielfältig und intensiv. So konnten wir auch in diesem Jahr zum wiederholten Mal 25 junge Judoka und Betreuer im Rahmen der Leipziger Jugendwettkämpfe rings um die Lipsiade bei uns begrüßen. Unter den Kindern und Jugendlichen befanden sich auch zahlreiche israelische Landesmeister. Neben der erfolgreichen Wettkampfteilnahme lernten unsere kleinen Gäste die Stadt bei einer Stadtführung kennen und wurden im kleinen Rahmen im Rathaus empfangen. Darüber hinaus absolvierten die Judoka mehrere Trainingseinheiten und lernten Mitglieder der Leipziger Judovereine bei einem gemeinsamen BBQ kennen. Auch darüber hinaus war der fünftägige Besuch von einem vielfältigen und abwechslungsreichen Rahmenprogramm geprägt. Der gesamt Besuch wäre ohne die ehrenamtliche und engagierte Unterstützer zahlreicher Freunde der Städtepartnerschaft Leipzig-Herzliya nicht möglich gewesen. Deshalb möchten wir uns von Herzen bei allen helfenden Händen bedanken. Unser besonderer Dank gilt zudem dem Stadtsportbund Leipzig sowie der Stadt Leipzig, die den Besuch finanziell und personell stark unterstützt haben und stets ein zuverlässiger Partner für unsere Partnerschaftsarbeit sind. Auch in Zukunft sind weitere Austausche im Sportbereich und gemeinsame Wettkämpfe geplant. Schon im August soll eine Gruppe Handballer nach Leipzig kommen, bevor dann 2018 Handballmannschaften nach Herzliya reisen werden.

Bereits eine Woche nach dem Besuch der Judoka auch Herzliya konnten wir erneut Gäste aus unserer Partnerstadt begrüßen. Im Rahmen der 12. Jüdischen Woche und dem seit 1992 stattfindenden Besuchsprogramms für ehemalige Leipziger und deren Nachfahren kamen zahlreiche alte Bekannte und neue Freunde aus Herzliya, Israel und der ganzen Welt nach Leipzig. Das Referat Internationale Zusammenarbeit organisierte ein reichhaltiges Programm mit zahlreichen Begegnungen, Zeitzeugengesprächen und Besichtigungen. Dabei begaben sich die ehemaligen Leipziger auf eine bewegende Reise in ihre Vergangenheit und zu den Wurzeln ihrer Familie.

Realisierungswettbewerb Kunst im öffentlichen Raum für den "Herzliyaplatz" entschieden

Quelle: Stadt Leipzig
http://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/kunst-und-kultur/kulturfoerderung/kunst-am-bau/
Zeitraum: Mai 2017

Der Entwurf von Ingo Andreas Wolf aus Leipzig ist als Sieger aus dem Realisierungswettbewerb zur Gestaltung des Herzliyaplatzes hervorgegangen. Der zweite Platz geht an Holger Beisitzer aus Berlin für seinen Entwurf "under construction" und der dritte Platz an Anne Hille aus Starkow/Velgast für "Herzliya streetsigns". So hat es das Preisgericht auf seiner zweiten Sitzung am 11. Mai 2017 entschieden.

2018 soll der Herzliyaplatz dann entsprechend gestaltet werden.

Leipzig und Herzliya im Sport vereint

Beitrag: Sven Trautmann | Zeitraum: März 2017

Nach dem es bereits 2016 im Rahmen der Lipsiade gelungen war zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus unserer Partnerstadt Herzliya nach Leipzig zu holen, setzt sich auch 2017 der Austausch im Sportbereich fort. So besuchte vom 9. bis zum 12. März eine fünfköpfige Delegation Leipzig. Neben dem Sportamtsleiter der Stadt Herzliya konnten auch drei Trainer und Funktionäre aus den Bereichen Handball sowie Judo begrüßt werden. Begleitet und unterstützt wurde die Delegation von unserem langjährigen Freund Moshe Dangot, der maßgeblich am Zustandekommen der Delegationsreise mitgewirkt hat.

Das vielfältige Programm, bei dem die Delegation Leipzigs Sportstädten und Sportinfrastruktur kennenlernen durfte, wurde federführend vom Stadtsportbund und der Sportjugend Leipzig organisiert. Hier waren es vor allem Romina Dippe und Sebastian Pilz, die den Delegationsbesuch umfänglich vorbereitet und betreut haben. Zudem war es das Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig, welches den Besuch durch seine Unterstützung ermöglicht hat.

Während des Programms wurden der Delegation die verschiedenen lokalen und nationalen Sportstrukturen nähergebracht. Zu diesem Zweck besuchte die Gruppe unteranderem den Olympiastützpunkt, die Trainingsstädten auf der Nordanlage, das Sportgymnasium sowie das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft. Darüber hinaus traf die Delegation mit verschiedenen Stadträte, Sportfunktionäre, städtischen Mitarbeitern und Sportlern zusammen. Auch ein Besuch bei Spielen von RB Leipzig sowie dem HCL konnte ermöglicht werden.

Insgesamt diente der viertägige Besuch der Vernetzung und der Vorbereitung der zukünftigen Zusammenarbeit im Sportbereich und auch darüber hinaus. Er ist somit ein gelungener Beitrag zur Pflege und Intensivierung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Herzliya und Leipzig. Für die Zukunft sind unteranderem gemeinsame Trainingslager sowie die Teilnahme an verschiedenen Wettkämpfen geplant. Auch der Austausch zwischen Sportfunktionären soll intensiviert werden.

Ehemalige Leipziger zu Gast

2016 organisierte das Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig wie jedes Jahr seit 1992 ein Besuchsprogramm für ehemalige Leipziger jüdischen Glaubens und ihre Nachfahren. Für mehr als 20 Gäste aus Israel, Großbritannien, den USA und Chile wurde während ihres knapp einwöchigen Aufenthaltes vom 2.-8. Juni ein vielfältiges Programm zur jüdischen Geschichte Leipzigs bis zur Gegenwart geboten. Eine Einladung erhielten auch unsere Freunde Lea und Moshe Dangot, die dieses Mal insgesamt vier Wochen in Leipzig Station machten.
Moshe, der als Kind einige Jahre in Leipzig gelebt hatte und für den die Stadt eine zweite Heimat ist, wohnt seit vielen Jahren in Leipzigs israelischer Partnerstadt Herzliya. Er ist einer der Mitbegründer der Städtepartnerschaft und von Anfang an einer der engagiertesten Förderer der Beziehungen zwischen beiden Städten. Während seines Aufenthaltes im Juni führte Moshe wieder zahlreiche Gespräche zur Planung zukünftiger Projekte und zur Verwirklichung neuer Ideen mit langjährigen und neuen Partnern aus Leipzig. Zudem half er bei der Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Lipsiade, einem seit 1994 jährlich stattfindenden Sportwettbewerb für Kinder und Jugendliche der Stadt Leipzig mit inzwischen auch regelmäßiger Teilnahme von Sportlern aus Partnerstädten. In diesem Jahr reisten mehr als 50 Judoka und Handballer aus Herzliya sowie 20 Leichtathleten aus Kiew zu den Leipziger Stadtsportspielen an und sorgten für internationales Flair.
Der Besuch des Ehepaars Dangot hat einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Entwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Herzliya geleistet, wofür wir beiden sehr dankbar sind. Moshe und Lea für einen längeren Zeitraum in Leipzig willkommen zu heißen, war etwas ganz Besonderes und es war uns gleichzeitig eine große Freude, Moshe damit auch einen kleinen Kindheitstraum zu erfüllen - die Unterkunft in Gohlis befand sich in dem Stadtteil, in dem er als Kind zu Hause war.

Gemeinschaftsausstellung im MDR

Gemeinschaftsausstellung
„EINDRÜCKE · Leipziger Künstler in Herzliya / Israel“
Die Ausstellung kann Mo. bis Fr. von 9 bis 16 Uhr besucht werden und ist bis zum 17. September 2015 zu sehen.
Beteiligte Künstler:
Gudrun Petersdorff, Anke Theinert | Malerei
Harald Alff | Grafik Hochdruck
Kunstmann&Kunstmann und Mahmoud Dabdoub | Fotografie

Seit einigen Jahren findet ein reger Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten Leipzig und Herzliya / Israel statt. International renommierte Künstler zeigen ihre Arbeiten seit dem 30. Juni 2015 im Intendanz-Gebäude des MDR (Erdgeschoss und 1. Etage) in der Zentrale Kantsstraße 71 – 73.

Auf Initative der Vereins Städtepartnerschaft Leipzig Herzliya e. V. in Zusammenarbeit mit der Artists’ Residence Herzliya fuhren in den vergangenen 6 Jahren die Künstler, die ihre Arbeiten aktuell beim MDR präsentieren, zu einem Arbeitsaufenthalt nach Israel. Die erste Künstlerin war Gudrun Petersdorff im Jahr 2009. Es folgte das Fotografen-Ehepaar Petra und Jürgen Kunstmann, die nach der Realisierung eines Fotoauftrags in Jerusalem auch Leipzigs Partnerstadt besuchten, um einen Packen anschaulicher Fotos mit nach Hause zu bringen. Im Februar 2013 flogen die Malerin Anke Theinert und der Grafiker Harald Alff zu einem Atelieraufenthalt in der Artists’ Residence. Im März 2015 weilte nun der Leipziger Fotograf Mahmoud Dabdoub schon zum 2. Male in unserer Partnerstadt in Israel.

Die Vernissage der Ausstellung am 29. Juni 2015 im Rahmen der 11. Jüdischen Woche in Leipzig war mit ca. 180 Gästen sehr gut besucht. Gewidmet ist die Ausstellung Moshe Dangot und Channa Gildoni, die Vorsitzende des Vereins der ehemaligen Leipziger, Beide sind die maßgeblichen Initiatoren dieser Städtepartnerschaft. Es war ein sehr gelungener Abend im Beisein der ehemaligen Leipziger und einem regen Ausstausch der Besucher, die u. a. aus Tel Aviv, London, New York und Australien angereist waren. Für gute Stimmung sorgte die Musik vom Ensemble Shoshana aus Dessau. Ergänzend zu den Bildern erregten Fotopräsentationen mit den Reiseeindrücken von Anke Theinert und dem Fotografenehepaar Kunstmann die Aufmerksamkeit der Anwesenden. Wir hoffen, daß sich in Zukunft der Austausch auch auf anderen künstlerischen Ebenen optimieren lässt.

„EINDRÜCKE · Leipziger Künstler in Herzliya / Israel“

Seit einigen Jahren findet ein reger Künstleraustausch zwischen den Partnerstädten Leipzig und Herzliya/Israel statt. International renommierte Künstler  werden ihre Arbeiten ab dem 30. Juni 2015 im Intendanz-Gebäude des MDR (Erdgeschoss und 1. Etage) in der Zentrale Kantsstraße 71 – 73 zu zeigen. 

Die Ausstellung kann Mo. bis Fr. von 9 bis 16 Uhr besucht werden und ist bis zum 17. September 2015 zu sehen.


Die Gemeinschaftsausstellung

„EINDRÜCKE · Leipziger Künstler in Herzliya / Israel“

 findet im Rahmen der Jüdischen Woche international 2015 statt 

Beteiligte Künstler:
Gudrun Petersdorff, Anke Theinert | Malerei 
Harald Alff | Grafik Hochdruck
Kunstmann&Kunstmann und Mahmoud Dabdoub | Fotografie
 

Die Ausstellung zeigt Arbeiten Leipziger Künstler, die seit dem Abschluss des Städtepartnerschaftsvertrages zwischen der Stadt Leipzig und der Stadt Herzliya im Rahmen des kulturellen Austausches zu Gast in der Stadt Herzliya in Israel waren und vor Ort künstlerisch arbeiten konnten. Die Künstler sammelten Motive und Inspirationen, die sie nach ihrer Rückkehr künstlerisch verarbeiteten. Es entstanden Gemälde (Anke Theinert, Gudrun Petersdorff), eine Serie druckgrafischer Blätter (Harald Alff) und Fotoserien (Petra und Jürgen Kunstmann, Mahmoud Dabdoub). Die Arbeitsergebnisse sind sehr umfassend und werden nun der Leipziger Öffentlichkeit in einer Ausstellung gezeigt.

Die Jüdische Woche findet zum 11. Male seit 1995 aller zwei Jahre statt, in diesem Jahr anläßlich des 50. Jahrestages der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel am 12. Mai 1965.

Veranstalter:

MDR · Mitteldeutscher Rundfunk, Gremienbüro

Verein Städtepartnerschaft Leipzig-Herzliya e.V.

Leipziger Zeichen- und Malverein e.V.

 

Koordinatorin: Eta Zachäus

Kurator: Michael Wilhelm







 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

Vortrag: Der Beitrag jüdischer Ärzte aus Leipzig für die Medizin in Israel (1883-1948)

Liebe Vereinsmitglieder, sehr geehrte Interessierte,

wir möchten Sie zu einer Veranstaltung am 30.06.2015 im Rahmen der Jüdischen Woche herzlich einladen.