Jüdische Festtage

Rosh HaShana
Das Neujahrsfest wird im September/Oktober gefeiert. An diesem Tag wurde nach jüdischem Glauben die Welt erschaffen.

Yom Kippur
Das Versöhnungsfest ist der höchste Feiertag im jüdischen Kalender. Es bildet nach zehn Tagen den Abschluss von Rosh HaShana.

Sukkot
15 Tage nach dem Neujahrsfest erinnern die Juden mit dem achtägigen Laubhüttenfest an den 40 Jahre dauernden Auszug der Israeliten aus Ägypten. Auf der Wanderung durch die Wüste mussten sie in einfachen Hütten leben.

Channukka
Das Lichterfest findet meist im Dezember statt und dauert acht Tage. Mit ihm gedenken die Juden der Wiedereinweihung ihres Zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 165 v.Chr.

Purim
Für das an unseren Karneval erinnernde fröhliche Fest (Februar/März) mit Straßenumzügen kostümieren sich die Leute, tragen Masken und trinken Alkohol. Purim geht auf die in der Bibel im Buch Esther beschriebene Rettung der Juden vor den Vernichtungsplänen des Perserkönigs Xerxes zurück.

Pessach
Die Befreiung der Israeliten von der ägyptischen Unterdrückung begehen die Juden im März/April mit dem siebentägigen Pessach-Fest, das auch Fest der ungesäuerten Brote genannt wird.

Shavuot
Mit Shavuot –  wörtlich übersetzt: Wochenfest – geht die 50-tägige Trauerzeit nach Pessach zu Ende. Allerdings wird es in Israel nur einen Tag lang gefeiert.