August 2021
Empfang zum 10 jährigen Partnerschaftsjubiläum Leipzig-Herzliya

10 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Herzliya sind ein Grund zum Feiern. Pandemiebedingt konnten die beiden Kommunen das Jubiläum leider nicht in geplanter Form mit gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten begehen. Auch eine für Oktober geplante Delegationsreise unter der Leitung von Oberbürgermeister Jung musste leider auf das kommende Jahr verschoben werden.

Bei einem Empfang am 25. August 2021, der das Partnerschaftsjubiläum gemeinsam mit vielen Partnern feierte, präsentierte Oberbürgermeister Jung die Broschüre "10 Jahre Städtepartnerschaft Leipzig-Herzliya". Emotionen, Begegnungen und kreative Projekte". Die Broschüre wirft einen Blick auf Entstehung und Entwicklung der Partnerschaft, stellt viele Projekte der vergangenen Jahre vor und lässt zentrale Akteure zu Wort kommen.

Link zur Broschüre bei der Stadt Leipzig: Broschüre 10 Jahre Städtepartnerschaft Leipzig-Herzliya

Juli 2021

Buchlesung und Gespräch mit Yuval Rubovitch "Mit Sportgeist gegen die Entrechtung"

Liebe Vereinsmitglieder,

hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zu Buchlesung und Gespräch mit Yuval Rubovitch "Mit Sportgeist gegen die Entrechtung" einladen.

Die Lesung findet am

20.7.2021, 19 Uhr im Garten der Villa Davignon,
in der Friedrich-Ebert-Str. 77, Leipzig

statt, bei schlechtem Wetter in der Villa.

Von Yuval Rubovitch wird es vorerst die letzte Lesung in Leipzig sein, da er im August Leipzig verlässt.

Das Buch widmet sich der Geschichte des Vereins Bar Kochba Leipzig der im Jahr 2020 100 Jahre alt geworden wäre.

Der jüdische Sport - sowohl bei paritätischen Vereinen bis 1933 als auch bei jüdischen Vereinen verschiedener politischer Strömungen - spielte eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben der Juden Leipzigs. Die Geschichte dieser Sportvereine - vornehmlich des zionistischen Bar Kochba Leipzig, der der größte und bedeutendste war - ist auch ein Bestandteil der Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Stadt Leipzig im Allgemeinen. Bar Kochba Leipzig hob das Selbstvertrauen der Juden Leipzigs in Zeiten, in denen sie entehrt, degradiert und entrechtet wurden. Gemeinsam mit anderen jüdischen Organisationen bereitete Bar Kochba die jüdische Jugend zur Auswanderung und Selbstrettung auf seinem Sportplatz in Leipzig-Eutritzsch vor. Diejenigen Vereinsleute, die sich retten konnten, trugen später auch im Staat Israel und der Diaspora zum öffentlichen Leben bei. Auch ihre Geschichten werden in diesem Buch erzählt.

(Quelle: https://www.skbarkochba.de/shop/Mit-Sportgeist-gegen-die-Entrechtung-Die-Geschichte-des-j%C3%BCdischen-Sportvereins-Bar-Kochba-Leipzig-p269104474)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Juni 2021

Ausstellung Uferlos

In Gedanken an der Seite unserer Partnerstadt Herzliya

In den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen der Terrororganisation Hamas, der de facto Regierung des Gazastreifens und dem Staat Israel wurden inzwischen mehr als 3.000 Raketen aus dem Gaza-Streifen auf israelische Städte und Ortschaften geschossen. In Gedanken sind wir als Städtepartnerschaftsverein bei allen zivilen Opfern des Konfliktes.

Mehrere hundert Raketen feuerte die Hamas auch auf den Großraum Tel Aviv ab, in dem sich unsere Partnerstadt Herzliya befindet. Die Menschen in Herzliya, wo Jüdinnen und Juden, Muslime, Christ/-innen, Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Weltanschauung in guter Nachbarschaft zusammenleben, sind daher von den Angriffen betroffen und leben in Angst. Wir stehen an ihrer Seite und hoffen, dass der Raketenbeschuss bald endet, die Waffenruhe hält und wieder friedvolles Leben einkehrt.  

Die jüngsten antisemitischen Ereignisse in Leipzig erfüllen uns mit Schrecken. Wenn offen Hass gegen Juden artikuliert wird und antisemitische Parolen gerufen werden, dürfen wir nicht weghören. Wir müssen uns diesem Antisemitismus entschieden entgegenstellen. Kritik an der Politik eines Staates darf nicht in eine Diffamierung seiner Bewohner und deren Religion umschlagen. Denn wohin Hass und Hetze führen können, sollte inzwischen allen klar sein. Jüdinnen und Juden müssen überall in der Welt sicher leben können, auch und insbesondere in Leipzig.

Für den Vorstand
Christopher Zenker
Oliver Hess
Michael Schmidt